Wenn morgens Vögel zwitschern, erste Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln und Frühblüher in frohen Farben erstrahlen, naht die schönste Zeit des Jahres. Frühling bedeutet für viele aber leider auch Beschwerden mit Pollen. Wer im Schein der ersten Sonnenstrahlen fortwährend niest oder die Nase putzt, leidet meist unter Allergien.
Um eine triefende Nase, juckende und tränende Augen sowie Niesattacken zu vermeiden, empfehlen HNO-Ärzte des HNOnet-NRW, ein Zusammenschluss niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Nordrhein-Westfalen, eine gezielte Behandlung durch eine Hyposensibilisierung.
Allergische Reaktionen stellen überschießende Abwehrreaktionen des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe dar. Allergien treten an Schleimhäuten, den Atemwegen sowie der Haut auf. Hyposensibilisierungen minimieren Wirkungen allergieauslösender Stoffe und vermindern so Überreaktionen des Körpers. Sie dauern in der Regel drei Jahre.
Weitere Tipps und eine Liste mit HNO-Ärzten unter www.hnonet-nrw.de
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Dr. Rainer Broicher vom HNOnet NRW erläutert das Wirkprinzip: "Patienten erhalten monatlich per Spritze oder täglich in Tropfen- oder Tablettenform die Substanzen, auf die sie allergisch reagieren. Das Immunsystem lernt so im Laufe der Zeit, darauf nicht mehr allergisch zu reagieren. So akzeptiert der Körper schließlich auch die Pollen, die er aus der Luft aufnimmt. Reaktionen mit den bekannten Krankheitssymptomen bleiben dann langfristig aus." Bei 90 Prozent der Patienten ist die Behandlung erfolgreich, und zwar nachhaltig bis zu 10 Jahren. Treten danach wieder allergische Reaktionen auf, kann eine Behandlung erneut begonnen werden.